Der Münzer unplugged | Kiste Hellersdorf | 03.06.2018

Ungewöhnliches Setting für eine Band, die normalerweise auf großen Bühnen zu Hause ist und deren Sound nicht zuletzt von der Power elektrisch verstärkter Instrumente lebt. Der skeptische Blick von Thomas - hier beim Einrichten der Technik, ohne die es auch unplugged nicht geht - ist völlig unbegründet. Bereits die ersten Töne klingen vielversprechend und mit dem Eintreffen der anderen Bandmitglieder kommen immer mehr Klangfarben hinzu.

Jetzt sind mit Thomas und Andreas schon 2 Gitarren und Stimmen auf der Bühne . . . 

Inzwischen sind auch Matze, Reiner und Tack eingetroffen . . . ist wohl doch eine ungewöhnliche Zeit am Sonntag um 15 Uhr zum Konzert verabredet zu sein. Nun, den Gästen ist es egal: sie erfreuen sich am munteren Treiben auf der Bühne und geniesen den Nachmittag.

Reiner ist mit einem ausgesprochen praktischem Spielgerät angereist: einer Cajón - "Kistentrommel" -, die gleichzeitig als Sitzgelegenheit und Rhythmusinstrument dient. 

Mit dem Drive der Cajón im Rücken spielt es sich doch schon deutlich entspannter . . . 

Gar nicht so leicht, die Instrumente aufeinander einzustimmen, die für alle in der Band passende Tonart und den richtigen Sound zu treffen . . . und am Ende ein tolles Ergebnis abzuliefern. Es macht einfach Spass, ganz nah und mittendrin dabei sein zu dürfen.

Andreas hat seinen Bass gegen eine 6-saitige Akustikgitarre getauscht . . . die er ebenso virtuos bedient wie sonst seinen 4-saitigen Tieftöner.

Nicht fehlen darf das "Gebläse" . . . hier hat Matze seinen "elektrischen Beutel" dabei, der vom Sound her besser in das unplugged-Format passt.

Zu Zweit ist man weniger allein . . . klingt einfach auch besser. Tack hat sein ufangreiches Instrumentarium auf ein Saxofon reduziert. Zusammen macht das den vertrauten Sound der "Münzerei" aus . . . Musik, bei der das Füßestillhalten eigentlich unmöglich ist!

Danke für einen unvergesslichen Sonntagnachmittag in der Hellersdorfer Kiste!